Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind uns wichtig, daher handeln wir stets ressourcenschonend und verwenden ausschließlich Materialien, die höchsten Umweltstandards entsprechen. Darüber hinaus beinhaltet unser Umweltversprechen, dass für jede/n unserer Seminarteilnehmer/in ein Baum gepflanzt wird.

Selbstverständlich würde wir die Bäume am allerliebsten selbst pflanzen und wachsen sehen, aber – so ehrlich wollen wir sein – dafür fehlt uns nicht nur geeigneter Grund und Boden, sondern auch das know-how und die Zeit. Daher unterstützen wir bereits bestehende Projekte und Baumpflanz-Aktionen, die uns überzeugen. Die aktuell von uns unterstützten Aktionen stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

Ein Baum für jedes Kind – eine Aktion der Deutschen Umweltstiftung

Die Organisation:
„Hoffnung durch Handeln“ – dies ist das Motto der am 31. März 1982 in Mainz gegründeten und als gemeinnützig anerkannten Deutschen Umweltstiftung. Die Deutsche Umweltstiftung ist ungebunden, politisch und wirtschaftlich unabhängig. Hinter der Deutschen Umweltstiftung stehen über 2.400 Stifterinnen und Stifter. Damit ist sie nach Zahl der sie tragenden Personen die größte – und übrigens auch älteste – deutsche Bürgerstiftung.

Die von uns unterstützte Aktion:

„Kinder pflanzen Bäume – und lernen dabei viel über Umwelt- und Klimaschutz.“ In diesem Satz lässt sich die Aktion „Ein Baum für jedes Kind“ zusammenfassen, die seit vielen Jahren von der Deutschen Umweltstiftung organisiert wird. Dabei bekommt jedes Kind einen eigenen – heimischen – Setzling, den es selbst pflanzen darf und später betreut und pflegt.

Doch mit einer reinen Pflanzaktion ist es nicht getan: Schulen, die sich an diesem Projekt beteiligen, erhalten eine kostenlose Aktionsmappe, in der zahlreiche Materialien zur Vorbereitung im Unterricht enthalten sind. Gemeinsam erarbeiten sich die Klassen Wissen zum Thema Umwelt & Natur und entwickelt so ganz praktisch Umweltbewusstsein. Die eigentliche Pflanzaktion ist dann der Höhepunkt des Projektes, zugleich aber auch Anlass zur weiteren Beschäftigung.

Jahr für Jahr pflanzen Schulklassen in ganz Deutschland bis zu 15.000 Bäume, die sie von der Deutschen Umweltstiftung kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Dennoch ist die Warteliste lang. Über 500 Schulen warten auf eine Förderung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Deutschen Umweltstiftung.

Warum haben wir uns für dieses Projekt entschieden?
Keine Frage: Die Zukunft liegt in den Händen der nächsten Generationen und daher ist es wichtig, Kinder frühzeitig an die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit heranzuführen und sie dafür zu begeistern. Hier wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern in der Praxis erlebt und gelernt. So funktioniert nachhaltiges Lernen und das gefällt uns!


Hilfe für den brasilianischen Amazonas Regenwald – eine Aktion des WWF

Die Organisation:
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn rund fünf Millionen Förderer. Das globale Netzwerk des WWF unterhält 90 Büros in mehr als 40 Ländern. Rund um den Globus führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktuell 1300 Projekte zur Bewahrung der biologischen Vielfalt durch.

Die von uns unterstützte Aktion:

Hilfe für den brasilianischen Amazonas Regenwald: Im Amazonas-Gebiet stehen 40 Prozent der weltweit verbliebenen Regenwälder. Diese sind nicht nur für das globale Klima wichtig, sondern auch für eine unvorstellbare Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.

Die größte Entwaldungsfront der Erde rückt näher. Sieben Wasserkraftwerke sollen im Süden des Amazonas-Regenwaldes entstehen, Schutzgebiete und indigene Territorien sind von diesen Plänen direkt betroffen.

Der WWF will diese dramatische Entwicklung stoppen. Neben dem ausgewiesenen Juruena-Nationalpark mit einer Größe vergleichbar mit dem Bundesland Rheinlad-Pfalz gehören mittlerweile 39 Schutzgebiete zum Projektgebiet. Zusammen bilden sie das sieben Millionen Hektar große Schutzgebietsmosaik Amazonia Meridional, das mit Hilfe des WWF entstanden ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des WWF.

Warum haben wir uns für dieses Projekt entschieden?
Wir möchten zwar neue Bäume pflanzen, aber in erster Linie denken wir logisch und handeln effizient: Einen Regenwald abzuholzen dauert nur einen Bruchteil der Zeit, die benötigt wird, einen neuen wieder aufzuforsten. Ganz zu schweigen davon, dass es nicht möglich sein wird, die ursprüngliche Flora und Fauna wiederherzustellen. Daher muss die Abholzung des für uns alle so wichtigen Regenwaldes gestoppt werden. Mit einer Spende von 72 Euro können wir hier 36 Hektar Amazonas-Regenwald in Brasilien langfristig schützen. Das hat uns überzeugt!


Renaturierung der Unteren Havel – eine Aktion des NABU

Die Organisation:
„Für Mensch und Natur – Damit die Welt lebenswert bleibt“, ist der Leitspruch des NABU (Naturschutzbund Deutschland). Der NABU gehört zu den größten Umweltverbänden der Bundesrepublik und ist in weiten Teilen der Bevölkerung bekannt. Mehr als 620.000 Mitglieder und Förderer unterstützen den Einsatz für Mensch und Natur aktiv, in 16 Landesverbänden setzen sich hauptamtliche Mitarbeiter für die Anliegen des NABU ein.

Die von uns unterstützte Aktion:
Im NABU-Projekt „Untere Havel“ werden 90 Flusskilometer renaturiert. So werden die Lebensbedingungen von über 1.100 Pflanzen- und Tierarten wie Fischotter oder Fischadler verbessert.
Das NABU-Projekt „Untere Havel“ ist europaweit die größte Renaturierung eines Flusses – und das hat gute Gründe: Die große Artenvielfalt muss erhalten und die Lebensbedingungen vieler seltener und bedrohter Pflanzen und Tiere verbessert werden.

Der NABU hat begonnen, die historische Stromteilung der Havel wieder herzustellen. 157 Meter Ufer wurden vom Schotter befreit. Zwischen Milow und Mögelin wurde eine alte Flutrinne aktiviert. Zwischen Rathenow und Havelberg haben die Uferröhrichte begonnen, zu wachsen. Jetzt können auch die Bestände der Rohrsänger wieder wachsen und gedeihen.
Jetzt soll bei Strodehne ein Altarm wieder mit der Havel verbunden werden. Das alte Salzhavelsystem, ein Geflecht aus Rinnen und Gräben, soll wieder instand gesetzt werden. Auch 700 Meter Ufer werden von ihrer Schotterdecke befreit. Das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Renaturierung der Havel.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des NABU

Warum haben wir uns für dieses Projekt entschieden?
Unter dem Motto: „Freiheit für Flüsse und Fische“, gibt es zahlreiche Projekte zur Renaturierung von Flussläufen. Wir möchten mithelfen, den Gewässern mehr Raum und Tierarten ihren angestammten Lebensraum zurückgeben. So konnten im Laufe der Umgestaltung Vögel und Säugetiere oder zuvor ausgestorbene Fische zurückkehren. Dieses Handeln ist nicht nur wichtig für den Hochwasser- und Artenschutz, denn renaturierte Bereiche sind auch für die Menschen bedeutend attraktiver.