Die bisherige Berufserfahrung bzw. die Vita eines Referenten/ einer Referentin ist heutzutage leicht im Internet zu finden. Daher möchten wir Ihnen unsere Referent/innen an dieser Stelle anhand einiger „persönlichen“ Fragen vorstellen. Wir wünschen ein angenehmes Kennenlernen!

Heute „im Interview“: Dr. Sabine-Sofie Weidekind, selbständige Beraterin, Trainerin und Coach, betreut u. a. Unternehmen in ausgewählten Fragen der Personal- und Organisationsentwicklung.

In welchem Themenbereich sind Sie als Trainerin für die ASB Akademie tätig?
Ich arbeite als Trainerin zu Themenbereichen, die der Förderung der fachlichen Kompetenz (z.Bsp. BWL für Sekretärinnen, Arbeitswelt 4.0) als auch der persönlichen Kompetenz (z.Bsp. Psychologie für Sekretärinnen, Konfliktmanagement) dienen.

Seit wann arbeiten Sie als Trainerin und wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?
Ich bezeichne mich scherzhafterweise als „Wendeprofiteurin“, da ich meine ersten Seminare –-damals noch als Assistentin am Lehrstuhl für Bank- und Finanzwirtschaft an der FernUniversität Hagen – kurz nach der Wende in den neuen Bundesländern z.Bsp. zu Themen wie „Die Kreditwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland“ gegeben habe. Später habe ich dann auch als Dozentin in Unternehmen und Banken in den alten Bundesländern gearbeitet, zunächst zu betriebswirtschaftlichen Fachthemen, später dann auch vermehrt zu eher psychologisch orientierten Themen wie Mitarbeitermotivation, Umgang mit schwierigen Kund/innen und Kommunikation.

Was ist Ihr Motto, nach dem Sie als Trainerin arbeiten?
„Aus Spaß an der Freude“, da ich der Ansicht bin, dass sich die Teilnehmer/innen auf ihren Seminarbesuch freuen und dabei dann auch – unabhängig vom Thema – Spaß haben sollen, denn man kann auch noch so „trockene“ Themen unterhaltsam darstellen.

Was macht Ihnen an Ihrer Tätigkeit am meisten Freude?
Dass ich immer wieder ganz unterschiedliche Menschen kennenlerne.

Was ist das Wichtigste, das Sie Ihren Teilnehmer/innen vermitteln möchten?
Ich pflege immer zu sagen, dass die Welt „klein, bunt und komisch“ ist und wünsche mir, dass die Teilnehmer/innen aufgeschlossen für neue Themen und neue Menschen sind.

Wie gelingt der Transfer des Erlernten in den Arbeitsalltag aus Ihrer Sicht am besten?
Es wäre schön, wenn die Seminarteilnehmer/innen die Unterlagen auch später noch einmal zur Hand nehmen und das Erlernte mit ihrem Arbeitsalltag „spiegeln“.

Was sollten die Teilnehmer/innen tun, um bestmöglich von einem Seminarbesuch zu profitieren?
Die Teilnehmer/innen sollten sich möglichst intensiv durch Fragen, Anmerkungen und Berichten aus ihrem Alltag in das Seminar mit einbringen, denn das Seminar sollte nicht als „Frontal-Unterricht“ sondern als Erfahrungsaustausch ablaufen.

Wie gehen Sie mit einer sehr heterogenen Teilnehmergruppe um? Welche Herausforderungen bringt eine solche Gruppe mit sich?
Zunächst erst einmal eine Gegenfrage: Was verstehen Sie unter einer „heterogenen Teilnehmergruppe“?! Heterogen hinsichtlich des Alters, des Geschlechts, der hierarchischen Stellung und/ oder der Vorkenntnisse?! Für mich ist das kein Problem, da für mich alle Menschen gleich wertvoll sind und ich auch meine Teilnehmer/innen zu einem wertschätzenden Umgang untereinander anhalte.

Wie finden Sie neue Seminarthemen und aktuellen Input für bestehende Seminarkonzepte? Was motiviert Sie, entsprechende Seminarkonzepte zu erarbeiten?
Ich informiere mich in den einschlägigen Medien und finde dabei immer wieder Themen, die mich selbst interessieren und mit denen ich mich selber gerne intensiver beschäftige; daraus erwachsen dann meine neuen Seminarkonzepte. Darüber hinaus halte ich mich und meine Seminare mit Fachliteratur auf dem aktuellen Stand.

Mit welcher Teilnehmergruppengröße arbeiten Sie bevorzugt und warum?
Am liebsten sind mir Gruppen um die ca. 10 Personen, da man hier – ohne das Thema aus den Augen zu verlieren – diskutieren und auch auf individuelle Probleme eingehen kann.

Wann ist ein Seminar für Sie gut verlaufen? / Über welches Teilnehmer-Feedback freuen Sie sich am meisten?
Wenn ich die Erwartungen der Teilnehmer/innen erfüllen konnte, sie nicht nur für Ihren beruflichen, sondern auch für ihren privaten Alltag etwas mitnehmen konnten und dabei auch noch Spaß hatten.

Assistenztage 2018 vom 25. – 27. April im NH Hotel Heidelberg